Machte eine Basisrente auch für Angestellte sinn?

Angestellter spart

Unter einer Basisrente ist die Rürup-Rente zu versehen, die 2005 in Deutschland für die private Altersvorsorge eingeführt wurde. Sie ist steuerlich begünstigt.

Die Basisrente

Die Basisrente kann für Selbstständige, Freiberufler und auch für Angestellte und Arbeitnehmer gelten. Sie zählt zu den sinnvollsten privaten Altersvorsorgen in Deutschland. Meist wird die Aussage, dass die Basisrente nur für Selbständige und Freiberufler Gültigkeit hat, nur sehr vage und zögerlich ausgesprochen. Die Förderrente lohnt sich für den Angestellten und den Arbeitnehmer, wenn einmal die Bevölkerungsschicht nicht gezählt wird, die aufgrund ihres monatlichen Verdienstes, keinen Spielraum für eine private Altervorsorge haben und damit den Lebensstandard halten zu können. Fakt ist, dass die Effektivität des Fördersparens sich bis in die untersten Einkommensklassen der sogenannten Mittelschicht hineinreicht. Allerdings nur, wenn die vorgebrachten Tipps bei einem Rürup-Renten-Vergleich berücksichtigt werden.

Riester-Rente und Rürup-Rente im Duell

Die Riester ist nur interessant, wer nur ein kleines Einkommen hat und wenn Kinder zu rechnen sind. Hier besteht die Gefahr, dass sich die gesetzliche Rente und die Riester-Rente beim Rentenbeginn nur knapp überm Niveau der Sozialhilfe liegen. Man stellt sich dabei die Frage, „Warum habe ich ein Leben lang gespart?“. Dabei hört der Verbraucher immer, dass er privat für das Alter vorsorgen soll. Unter den verschiedenen Vorsorge-Modellen steht auch die Rürup-Rente, die einen Stellenwert in der Klasse für Wohlhabende hat. Wer viel verdient und Steuern zahlt, hat auch einen großen Profit davon. Das Versicherungsangebot richtet sie in erster Linie an Selbstständige, weil es für sie keine Riester-Rente oder Betriebsrente gibt. Aber auch der Angestellte kann einen Rürup abschließen.

Das Finanzamt berechnet pro Jahr Beiträge bis zu 20.000 Euro bei Alleinstehenden und 40.000 Euro bei Verheirateten. Von dieser Summe wird die Behörde im Jahr 72 % als Sonderausgaben abziehen. Ein Jahr später sind es schon 74 %. Der Prozentsatz steigt Jahr für Jahr bis 2025 auf 100 % an.

Auch Angestellte können eine Rürup-Rente abschließen

Die Rürup-Rente als private Altersvorsorge, können auch Angestellte mit einem überdurchschnittlich hohen Gehalt in Anspruch nehmen. Viele stellen dieses Anlagemodell als nicht attraktiv hin, was aber nicht der Fall ist. Der Vorteil der Rürup-Rente zeigt sich in der staatlichen Zuwendung. Wie vor schon genannt, können diese Beträge jährlich von der Steuer abgesetzt werden. Die steuerliche Absetzbarkeit kann nur dann eintreten, wenn ein hoher Jahresüberschuss erwirtschaftet wird.

Wer die 40.000 Euro als Ehepaar erreicht, der kann schon jetzt etwa 15.000 Euro einsparen. Wer als Angestellter oder auch Arbeitnehmer überdurchschnittlich hohe Gehälter bezieht, für den lohnt sich die Basisrente allemal. Die Ersparnis der Steuer hat zwar einen langsamen Anlauf, da die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung eingerechnet werden. Der Nachteil der sich aus dieser Konstellation ergibt, es kann keine Einmalzahlung erfolgen, sondern nur die jährliche Rente erfolgen.

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