Aktuelle Heizölpreise – Jetzt kaufen oder noch Pokern?
Überraschend haben sich die Heizölpreise im Juni 2012 gegenüber den Höchstpreisen aus dem März 2012 um 10% reduziert. Dies sorgte für einen regelrechten Boom auf dem Heizölmarkt. Nachdem die Preise im Winter und Frühjahr kaum zur Bevorratung einluden wurde nun richtig zugeschlagen. Händler und Tanklager sind schnell an Ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen.
Um einen erneuten Preiseinbruch nicht zu verpassen sollten Kunden wissen, welche Kursentwicklungen sie im Auge behalten müssen. Neben den Rohölpreisen ist nämlich auch das Euro-Dollar-Verhältnis entscheidend für das deutsche Heizölpreisniveau. Lediglich 3% des deutschen Heizölverbrauchs können mit deutschem Rohöl abgedeckt werden. Der größte Teil wird aus arabischen Staaten importiert und in US-Dollar gehandelt.
Grundsätzlich sind für die kommenden Monate sowohl steigende als auch fallende Heizölpreise realistisch.
Heizölpreise fallen, wenn der Ölpreis weiter sinkt und sich der Euro festigen kann.
Heizölpreise steigen, wenn der Ölpreis steigt oder stagniert und der Euro abstürzt.
Für Benzin und Diesel sind diese Faustregeln ebenfalls anzuwenden, jedoch ist hier der Steueranteil wesentlich höher als beim Heizöl, so dass die täglichen Schwankungen nicht so schnell und in dem Maße zum Tragen kommen.
Vergleichen und Beobachten heißt es also für diejenigen, die noch keinen neuen Heizölvorrat für die kommende Heizperiode eingekauft haben. Das Internet bietet dazu die richtigen Seiten. Auch die Stiftung Warentest wurde bereits auf diese Portale aufmerksam und hat eine Reihe davon im aktuellen test-heft geprüft und bewertet. Neben reinen Preisvergleichsportalen gibt es auch solche, die verschiedene Händler der Region vorstellen bei denen zu günstigen Konditionen eingekauft werden kann. So zum Beispiel heizoelklick.de. Hier können aktuelle Preise ausgerechnet werden und Bewertungen anderer Kunden ebenfalls mit berücksichtig werden.
Neben der Preisbeobachtung gibt es noch ein paar weitere Tipps um sich günstig mit Heizöl zu bevorraten:
- Internet nutzen:
Preisbeobachtung (günstiger Kauftag)
Preisvergleich (günstiger Händler) - Mehrmals im Jahr tanken und Bestellmengen in Abhängigkeit zur Preisentwicklung variieren.
- Rechtzeitig bestellen und Stoßzeiten meiden. Für Flexibilität bei der Tourenplanung und bessere Auslastung geben Händler oft extra Rabatte.
- Sammelbestellung mit den Nachbarn (Mengenrabatt, geteilte Anfahrtskosten)
- Super Heizöl tanken (ca. 2 % teurer beim Kauf aber Einsparpotential bei der Verbrennung und maximale Betriebssicherheit der Anlage)

